NDR Blue

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  • Jetzt läuft

    • Grandaddy - A.m. 180
    • Jupiter Flynn - Monsters And Men
    • Rufus Wainwright Feat. Susanna Hoffs, Chris Stills & Sheryl Crow - Twelve-thirty (young Girls Are Coming To The Canyon)
    • Cultured Pearls - Sugar Sugar Honey
    • Ibibio Sound Machine - All That You Want

    Vollständige Playlist für heute

  • Top Songs

    • 1 Tove Lo X Stromae - Des Fleurs
    • 2 Temper City - Self Aware
    • 3 Shakira, Burna Boy - Dai Dai
    • 4 Fury In The Slaughterhouse - Fix This Crack
    • 5 Almost Monday - No More Regrets

Informationen

NDR Blue ist das digitale Zusatzprogramm des Norddeutschen Rundfunks für anspruchsvolle Musik. Der Sender ging am 2. Mai 2008 unter dem Namen NDR Musik Plus an den Start. Seit dem Ausbau des Digitalradios im Jahr 2012 sendet die Welle unter dem Namen NDR Blue via DAB+ und Online-Stream. Das Konzept unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Formatradio. Es gibt keine stündlichen Boulevard-News, keine laute Eigenwerbung und keine Gewinnspiele.

Das Programm versteht sich als Heimat für fundierten Musikjournalismus. Hier laufen Spezialsendungen aus den Bereichen Indie-Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop und Singer-Songwriter. Ein Herzstück bildet der traditionelle „Nachtclub“. Erfahrene Moderatoren wie Paul Baskerville oder Harald Mönkedieck wählen die Tracks persönlich aus. Auch bekannte NDR-Stimmen wie Peter Urban sind mit Formaten wie dem „Soundcheck“ vertreten. Bettina Taheri-Zacher aus der Redaktion beschrieb die Rolle des Teams so: „Die Moderator*innen von NDR Blue sind wie gute alte Bekannte, die die Spreu vom Weizen trennen und verlässliche Tipps geben“.

Tagsüber besteht das Schema aus unmoderierten Musikstrecken wie „NDR Blue Morning“ oder „NDR Blue After Work“. Abends folgen die tiefgründigen Autorensendungen. NDR Blue übernimmt dabei auch Formate anderer NDR-Wellen, etwa „NDR Kultur NEO“ oder die „N-JOY Soundfiles Hip Hop“. So entsteht eine gebündelte Anlaufstelle für musikalische Entdeckungen, die im normalen Tagesprogramm sonst keinen Platz finden.

Ich habe das Programm an einem Nachmittag über vier Stunden hinweg getestet. Der Übergang von der unmoderierten Nachmittagsstrecke zur moderierten Abendsendung verlief sehr angenehm. Kein einziger Song hat sich in diesem Zeitraum wiederholt. Zwischen skandinavischem Indie-Pop, Jazz-Akkorden und einer ausführlichen Album-Besprechung gab es viel Raum für die Musik selbst. Das Programm wirkt wie ein handkuratiertes Mixtape, dem man aufmerksam zuhören kann, ohne von schrillen Jingles oder Moderations-Floskeln unterbrochen zu werden.

Sendestart: 2. Mai 2008

Eigentümer: Norddeutscher Rundfunk

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