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Hertha OnAir ist die offizielle Audio-Plattform von Hertha BSC. Sie versorgt Fans seit Jahren mit Podcasts, Pressekonferenzen und Live-Reportagen direkt aus dem Berliner Olympiastadion. Anders als sterile Massenmedien transportiert dieses Format die echte, ungefilterte Emotion der Fankurve.

Hinter dem Mikrofon standen über die Jahre bekannte Stimmen wie Thomas Reckermann und Manfred „Manne“ Sangel. Sie moderierten Sendungen, die nah am Verein und den Spielern waren. In einer früheren Podcast-Folge betonte der ehemalige Kapitän Marvin Plattenhardt seine enge Verbundenheit zur Stadt mit den Worten: „Die Zeit hier prägt einen fürs Leben, egal was kommt“. Solche O-Töne machen den Reiz des Senders aus, weil sie echten Einblick in den Kopf der Profis geben.

Besonders hervorzuheben ist das inklusive Spieltagsradio. Reporter wie Roman Bartz oder Miron Chestakov kommentieren die Spiele so detailreich, dass sehbehinderte Menschen das Geschehen auf dem Rasen miterleben können. Ein Reporter beschrieb die eigene Rolle einmal treffend: „Wir sind stolz darauf, während des Spiels eure Augen sein zu dürfen“. Das geht weit über normale Sportberichterstattung hinaus und schafft echten gesellschaftlichen Mehrwert.

Ich habe mir das Programm in den letzten Tagen über mehrere Stunden am Stück angehört. Dabei fiel auf, dass die Sendungen stark variieren – mal läuft eine hochspannende Analyse aus der Mixed Zone, mal zieht sich eine Pressekonferenz etwas in die Länge. Es fühlt sich zu keinem Zeitpunkt wie durchproduziertes Radio an, sondern eher so, als würde man mit anderen Dauerkarteninhabern vor dem Block stehen und fachsimpeln.

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